Händlerleitfaden
Willy B2B › Führung › Marge unter 10 Euro

Wie viel kann man mit Produkten unter 10 Euro tatsächlich verdienen?

Die Marge bei Produkten unter 10 Euro

„Mit diesen Preisen verdient ihr kein Geld“ ist der Satz, den wir am häufigsten hören, und er ist gleich doppelt falsch: Er berücksichtigt weder die Gewinnspanne noch den Zeitaufwand. Ein Artikel unter 10 € hat eine höhere Gewinnspanne als fast alle anderen Artikel im Laden, und vor allem drehenHier ist die vollständige Zählung mit den tatsächlichen Zahlen aus unserem Katalog.

Der Bericht über ein Stück

Sie bezahlen 2 Euro für einen Artikel. Sie bieten ihn inklusive Mehrwertsteuer für 5,90 Euro an, was netto 4,84 Euro ergibt. Die Gewinnspanne beträgt 2,84 Euro pro Artikel, das heißt 59 % des NettoverkaufspreisesBei einem dreifachen Aufschlag (erkennbar an 7,20) steigt er auf 67 %. Solche Prozentsätze sind bei Preisen über 20 Euro nahezu unüblich: Je teurer der Artikel ist, desto geringer fällt der Aufschlag aus, da der Kunde seinen Wert kennt.

Die Zeitmessung, die mehr zählt

Der Gewinn pro Artikel deckt nicht die Miete, sondern der Gewinn pro Quadratmeter Regalfläche über das Jahr. Zwanzig Artikel zu je drei Euro, die innerhalb einer Woche verkauft werden, bringen mehr ein als ein Artikel zu sechzig Euro, der in drei Monaten verkauft wird – bei gleicher Regalfläche. Die richtige Frage lautet nicht: „Wie viel verdiene ich damit?“, sondern: „Wie oft im Jahr wird dieses Regal leergeräumt und wieder aufgefüllt?“ Das Segment unter zehn Euro ist am volatilsten und eignet sich daher besonders für kleine Läden, in denen jeder Quadratmeter optimal genutzt werden muss.

Das Kapital, das Sie nicht binden

Con articoli sotto i 3 euro all'ingrosso, 150 euro di ordine ti danno decine di referenze da provare. La stessa cifra su prodotti da 20 euro ti da' sette pezzi e nessuna informazione. Comprare basso e frequente vuol dire che l'errore costa quanto una prova: se una referenza non gira la sconti e chiudi, senza esserci rimasto sotto. È il modo in cui abbiamo imparato a gestire i nostri negozi, dopo esserci rimasti sotto abbastanza volte.

Wo der Spielraum verloren geht, wann er verloren geht

Drei Punkte, die immer gleich sind. Erstens: Die Berechnung basiert auf dem Preis inklusive Mehrwertsteuer – der tatsächliche Gewinn ergibt sich aus dem Preis geteilt durch 1,22. Zweitens: Versteckte Kosten – Versand, Etikettierung, Reparaturzeit, Bruch, Schlussverkäufe – diese Kosten sind bei Niedrigpreisprodukten nicht zu vernachlässigen. Drittens: Die falsche Preisspanne – ein Artikel für 5,40 verkauft sich schlechter als der gleiche Artikel für 4,90, und dann wird die Marge durch den Schlussverkaufsrabatt aufgefressen. Wählen Sie zuerst die Preisspanne und prüfen Sie dann, ob der Aufschlag angemessen ist.

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Häufig gestellte Fragen

Ist es besser, wenige teure Produkte oder viele billige zu haben?

Es hängt von der Kundenfrequenz ab, aber in einem lokalen Geschäft ist das Niedrigpreissegment fast immer erfolgreicher: mehr Umsatz, höherer Lagerbestand, weniger ungenutztes Kapital. Hochpreisige Artikel eignen sich eher für die Schaufenstergestaltung, sollten aber sparsam und weit auseinander platziert werden.

Ist eine Gewinnspanne von 67 % realistisch?

Ganz einfach: Bei einem Aufschlag, der dem Dreifachen des Einkaufspreises entspricht, beträgt die Marge auf den Nettoverkaufspreis (inkl. MwSt.) 67 %. Die Verwaltungskosten variieren, da sie vom jeweiligen Geschäft und nicht vom Produkt abhängen.

Wie erfahre ich, wie viel ich aufladen muss?

Jeder Artikel im Katalog enthält bereits die unverbindliche Preisempfehlung. So sehen Sie die Gewinnspanne VOR der Bestellung und nicht erst, wenn das Regal voll ist.